Turquoise bay

#28 Exmouth und das Ningaloo Reef

In Exmouth gibt es ein Department of Transport, in dem wir endlich unsere Autoummeldung, inklusive Steuerzahlung, hinter uns bringen konnten. Dies hatte auf dem postalischen Weg nicht so reibungslos geklappt, wie erwartet. Vor Ort war das ganze Prozedere allerdings schon nach weniger als fünf Minuten erledigt. Wir mussten noch nicht einmal einen Termin ausmachen oder in einer Schlange warten.

Auch kauften wir uns hier eine Halterung für unseren 20l Bezinkanister, den wir bis jetzt im Kofferraum hatten. Man hatte uns nahegelegt, diesen auf keinen Fall im Auto zu transportieren. Alleine schon die Dämpfe des Benzins seien schädlich. Außerdem ist das wohl nicht gerade legal. Ups. 😉 Also befestigten wir diesen nun an unserem Ersatzrad, hinten an der Kofferraumtür. So haben wir schon wieder neuen Platz im Auto geschaffen. 😉

Nach etwas Aufenthalt im Camping, welches hier unverschämt teuer war, ging es in den Nationalpark hinein, hin zum Ningaloo Reef. Wir wollten zusammen mit Sofia, einer Freundin aus dem Hostel in Perth, welche wir hier getroffen haben, in der Turquoise Bay schnorcheln gehen. Dies soll der beste Schnorchelspot, der vom Strand aus zugänglich ist, in Australien sein – besser noch als in Coral Bay. Wir fuhren hin. Voller Vorfreude ging es ins Wasser. Dabei ignorierten wir schon fast den wunderschönen Strand mit seinem türkisen Wasser.

Mit Sofia

Im Wasser waren wir allerdings etwas enttäuscht. Der Spot war gut. Es gab viele Fische und auch tolle Korallen.

Aber er war nicht besser als andere Spots hier am Riff. Die Sicht war so schlecht, dass man teilweise den Boden nicht sehen konnte. Der Sturm die Tage zuvor, hatte hier wohl ordentlich Sand aufgewirbelt – schlechter Zeitpunkt. ☹

Sicht unter Wasser

Wir fuhren zusammen weiter zur Sandy Bay – einem Riesen-Sandstrand mit ebenfalls türkisem Wasser. Hier kochten wir noch etwas zusammen, bevor wir uns auf den Rückweg zum Campingplatz machten.

Auf dem Rückweg mussten wir extra langsam fahren. Die Sonne war gerade am Untergehen und die Kängurus wurden aktiv. Hier im Nationalpark gab es so viele von ihnen, dass diese uns andauernd vor das Auto hüpften. Wir kamen dennoch unfallfrei am Campingplatz an, gingen nach dem Abendessen aber schon früh schlafen, da Juliane und ich für den nächsten Tag etwas Besonderes geplant hatten. 😊